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            <title>Herbst-MVV Tempelhof-Schöneberg 2024: Alles</title>
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                <title>Herbst-MVV Tempelhof-Schöneberg 2024: Alles</title>
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                        <title>A7: Demokratie schützen – AfD verbieten. Wir beziehen Stellung.</title>
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                        <author>Valentin Gashi (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Niko Fanore (LV Grüne Jugend Berlin), Isabel Adler (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Jürgen Kobiela (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Marie Graser (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die AfD gefährdet die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik<br>
Deutschland. Durch ihre völkisch-nationalistischen Positionen verstößt sie gegen die in der<br>
Verfassung verankerten Prinzipien von Menschenwürde und Gleichheit und arbeitet an einer Abschaffung unserer Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Als Kreisverband Tempelhof-Schöneberg</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>begrüßen wir daher den fraktionsübergreifenden Antrag im Bundestag zu einem Verbot der AfD</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>.<br>
In diesem Zusammenhang fordern wir die Bundestagsabgeordneten aus Berlin auf, diesen Antrag<br>
zu unterstützen und ihre Möglichkeiten für den Erfolg dieses Antrags einzusetzen.<br></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein Verbot ist unerlässlich, um die langfristige Stabilität der Demokratie zu sichern und Extremismus zu<br>
bekämpfen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir bedanken uns bei den Antragstellenden für den Antrag, den wir für enorm wichtig halten! Aus einer Vielzahl von Äußerungen von AfD-Politikern (für eine Auswahl siehe diese Website des Zentrums für Politische Schönheit: <a href="https://afd-verbot.de/">https://afd-verbot.de</a>) geht hervor, dass die AfD eine aktiv-kämpferische Haltung zur Beeinträchtigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung einnimmt. Sie ist inzwischen, insbesondere im Osten so stark, dass die AfD ihre verfassungswidrigen Bestrebungen auch in die Tat umsetzen kann. Davon, was es bedeutet, wenn die AfD stärkste Kraft wird, haben uns die Vorgänge im Thüringer Landtag einen Vorgeschmack geliefert. Jetzt ist möglicherweise der letzte Zeitpunkt, um den Aufstieg der AfD durch ein Verbot zu verhindern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weil es aber so wichtig ist, dass ein Parteiverbotsverfahren nicht nur eingeleitet wird, sondern auch erfolgreich ist, möchte ich die Formulierung des Antrages von dem konkret im Raum stehenden Antrag der Gruppe um Marco Wanderwitz herum weg zu einer allgemeineren Formulierung lenken. Dahinter steht folgende Argumentation:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>1. Es zeichnet sich nicht ab, dass eine politische Mehrheit in den Fraktionen der antragstellenden Abgeordneten besteht. Innerhalb der Grünen Bundestagsfraktion lässt sich diese möglicherweise herstellen, aber innerhalb der SPD und Union haben sich bereits prominente Stimmen (z. B. Kühnert und Söder) gegen ein Verbotsverfahren zum aktuellen Zeitpunkt ausgesprochen. Und auch wenn es für die Einreichung des Antrages reicht, die Zustimmung des Bundestages ist zum jetzigen Stand ungewiss und unterliegt politischer Dynamik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>2. Im ersten gescheiterten NPD-Verbotsverfahren etablierte das Bundesverfassungsgericht den Grundsatz der Staatsfreiheit. Dieser besagt, dass eine von einem Verbotsverfahren betroffene Partei nicht unter dem potenziellen Einfluss staatlicher oder staatlich kontrollierter Akteure stehen darf. Aufgrund dieses Grundsatzes scheiterte das erste NPD-Verbotsverfahren. Die NPD war zum Zeitpunkt des Verfahrens mit V-Leuten und verdeckten Ermittlern des Verfassungsschutzes durchsetzt und stand damit nach dem Bundesverfassungsgericht zumindest potentiell unter staatlichem Einfluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es ist bekannt, dass der Verfassungsschutz auch die AfD beobachtet. Dabei ist davon auszugehen, dass er V-Leute und verdeckte Ermittler einsetzt. Im Falle eines Verbotsverfahrens muss der Verfassungsschutz diese rechtzeitig vor Einleitung des Verfahrens, spätestens bis zur Einreichung des Verbotsantrags abziehen. Der Bundestag hat aber auf das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz keinerlei Einfluss - anders als Bundesregierung und Bundesrat. Es besteht das Risiko, dass bei einer Zustimmung des Bundestages die V-Leute und verdeckten Ermittler noch nicht abgezogen sind und das Verfahren von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist. Auf der anderen Seite können die Verfassungsschutzbehörden ihre Ermittler und V-Leute, die wichtige Informationen sammeln, auch nicht auf den bloßen Verdacht eines erfolgreichen Bundestagsbeschlusses (welcher sich ja nicht eindeutig abzeichnet) abziehen (zu dieser rechtlichen Argumentation siehe: Prof. Dr. Till Patrik Holterhus, <a href="https://verfassungsblog.de/strikte-staatsfreiheit/">https://verfassungsblog.de/strikte-staatsfreiheit/</a>).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aus diesen Gründen ist es unserer Ansicht nach notwendig, dass der Bundestag zusammen mit dem Bundesrat und der Bundesregierung vorgeht, so wie es im dritten NPD-Verbotsverfahren geschehen ist. In diesem Verfahren wurde die NPD zwar nicht verboten, weil sie zu unbedeutend ist. Es wurden aber die Türen zum Entzug der Parteienfinanzierung geöffnet. Das dritte NPD-Verbotsverfahren kann also durchaus auch als Erfolg gesehen werden. Dass die AfD zu unbedeutend für ein Parteiverbot ist, wird man im Angesicht der letzten Wahlergebnisse leider nicht sagen können. Unser Auffassung nach kann nur ein koordiniertes Vorgehen von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung zum Erfolg eines Verbotsverfahrens führen. Daher ist es richtig, dass auch wir als Kreisverband durch einen Beschluss unseren Teil dazu beitragen, dass politisches Momentum entsteht. Auf die Unterstützung des konkreten Antrags von Marco Wanderwitz sollten wir uns jedoch nicht festlegen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 13:19:19 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä1 zu A7: Demokratie schützen – AfD verbieten. Wir beziehen Stellung.</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74194/amendment/82677</link>
                        <author>Kreisvorstand Tempelhof-Schöneberg (dort beschlossen am: 07.10.2024)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74194/amendment/82677</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37253_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 0 bis 10:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Die AfD gefährdet die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik<br>Deutschland. Durch ihre völkisch-nationalistischen Positionen verstößt sie gegen die in der<br>Verfassung verankerten Prinzipien von Menschenwürde und Gleichheit und arbeitet an einer Abschaffung unserer Demokratie.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Als Kreisverband Tempelhof-Schöneberg</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">begrüßen wir daher den fraktionsübergreifenden Antrag im Bundestag zu einem Verbot der AfD</p><p class="deleted" style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir beantragen, dass der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg sich für die Zustimmung des vom<br>CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz initiiert und von zahlreichen Bundestagsabgeordneten der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur<br>Befassung im Bundestag eingereichten Antrags, einsetzt.<br>In diesem Zusammenhang fordern wir die Bundestagsabgeordneten aus Berlin auf, diesen Antrag<br>zu unterstützen und ihre Möglichkeiten für den Erfolg dieses Antrags einzusetzen.</p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">.<br>In diesem Zusammenhang fordern wir die Bundestagsabgeordneten aus Berlin auf, diesen Antrag<br>zu unterstützen und ihre Möglichkeiten für den Erfolg dieses Antrags einzusetzen.<br><br><br><br></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Ein Verbot ist unerlässlich, um die langfristige Stabilität der Demokratie zu sichern und Extremismus zu<br>bekämpfen.</p></div></div></section>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 23:51:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Ä2 zu A7: Demokratie schützen – AfD verbieten. Wir beziehen Stellung.</title>
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                        <author>Georg Fritz (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74194/amendment/82676</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_37253_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 0 bis 10:</h4><div><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">Der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg von Bündnis 90/Die Grünen möge beschließen:</p><p><del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">Wir beantragen, dass der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg sich für die Zustimmung des vom<br>CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz initiiert und von zahlreichen Bundestagsabgeordneten der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur<br>Befassung im Bundestag eingereichten Antrags, einsetzt.<br>In diesem Zusammenhang fordern wir die Bundestagsabgeordneten aus Berlin auf, diesen Antrag<br>zu unterstützen und ihre Möglichkeiten für den Erfolg dieses Antrags einzusetzen.</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">1. Wir begrüßen, dass durch den vom CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz initiierten und von zahlreichen Bundestagsabgeordneten der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur Befassung im Bundestag eingereichten Antrag das Parteiverbotsverfahren gegen die AfD auf die politische Agenda gesetzt wird.</ins></p><p class="inserted" style="color:#008000;text-decoration:underline;">2. Wir fordern den Bundesverband sowie die Berliner Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass schnellstmöglich ein von einer breiten Mehrheit der demokratischen Parteien im Bundestag getragener und mit Bundesrat und Bundesregierung abgestimmter Verbotsantrag an das Bundesverfassungsgericht gestellt wird.</p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Ich bedanke mich bei den Antragstellenden für den Antrag, den ich für enorm wichtig halte! Aus einer Vielzahl von Äußerungen von AfD-Politikern (für eine Auswahl siehe diese Website des Zentrums für Politische Schönheit: <a href="https://afd-verbot.de">https://afd-verbot.de</a>) geht hervor, dass die AfD eine aktiv-kämpferische Haltung zur Beeinträchtigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung einnimmt. Sie ist inzwischen, insbesondere im Osten so stark, dass die AfD ihre verfassungswidrigen Bestrebungen auch in die Tat umsetzen kann. Davon, was es bedeutet, wenn die AfD stärkste Kraft wird, haben uns die Vorgänge im Thüringer Landtag einen Vorgeschmack geliefert. Jetzt ist möglicherweise der letzte Zeitpunkt, um den Aufstieg der AfD durch ein Verbot zu verhindern.</p>
<p></p>
<p>Weil es aber so wichtig ist, dass ein Parteiverbotsverfahren nicht nur eingeleitet wird, sondern auch erfolgreich ist, möchte ich die Formulierung des Antrages von dem konkret im Raum stehenden Antrag der Gruppe um Marco Wanderwitz herum weg zu einer allgemeineren Formulierung lenken. Dahinter steht folgende Argumentation:</p>
<p></p>
<p>1. Es zeichnet sich nicht ab, dass eine politische Mehrheit in den Fraktionen der antragstellenden Abgeordneten besteht. Innerhalb der Grünen Bundestagsfraktion lässt sich diese möglicherweise herstellen, aber innerhalb der SPD und Union haben sich bereits prominente Stimmen (z. B. Kühnert und Söder) gegen ein Verbotsverfahren zum aktuellen Zeitpunkt ausgesprochen. Und auch wenn es für die Einreichung des Antrages reicht, die Zustimmung des Bundestages ist zum jetzigen Stand ungewiss und unterliegt politischer Dynamik.</p>
<p></p>
<p>2. Im ersten gescheiterten NPD-Verbotsverfahren etablierte das Bundesverfassungsgericht den Grundsatz der Staatsfreiheit. Dieser besagt, dass eine von einem Verbotsverfahren betroffene Partei nicht unter dem potenziellen Einfluss staatlicher oder staatlich kontrollierter Akteure stehen darf. Aufgrund dieses Grundsatzes scheiterte das erste NPD-Verbotsverfahren. Die NPD war zum Zeitpunkt des Verfahrens mit V-Leuten und verdeckten Ermittlern des Verfassungsschutzes durchsetzt und stand damit nach dem Bundesverfassungsgericht zumindest potentiell unter staatlichem Einfluss.</p>
<p></p>
<p>Es ist bekannt, dass der Verfassungsschutz auch die AfD beobachtet. Dabei ist davon auszugehen, dass er V-Leute und verdeckte Ermittler einsetzt. Im Falle eines Verbotsverfahrens muss der Verfassungsschutz diese rechtzeitig vor Einleitung des Verfahrens, spätestens bis zur Einreichung des Verbotsantrags abziehen. Der Bundestag hat aber auf das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz keinerlei Einfluss - anders als Bundesregierung und Bundesrat. Es besteht das Risiko, dass bei einer Zustimmung des Bundestages die V-Leute und verdeckten Ermittler noch nicht abgezogen sind und das Verfahren von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist. Auf der anderen Seite können die Verfassungsschutzbehörden ihre Ermittler und V-Leute, die wichtige Informationen sammeln, auch nicht auf den bloßen Verdacht eines erfolgreichen Bundestagsbeschlusses (welcher sich ja nicht eindeutig abzeichnet) abziehen (zu dieser rechtlichen Argumentation siehe: Prof. Dr. Till Patrik Holterhus, <a href="https://verfassungsblog.de/strikte-staatsfreiheit/">https://verfassungsblog.de/strikte-staatsfreiheit/</a>).</p>
<p></p>
<p>Aus diesen Gründen ist es meiner Ansicht nach notwendig, dass der Bundestag zusammen mit dem Bundesrat und der Bundesregierung vorgeht, so wie es im dritten NPD-Verbotsverfahren geschehen ist. In diesem Verfahren wurde die NPD zwar nicht verboten, weil sie zu unbedeutend ist. Es wurden aber die Türen zum Entzug der Parteienfinanzierung geöffnet. Das dritte NPD-Verbotsverfahren kann also durchaus auch als Erfolg gesehen werden. Dass die AfD zu unbedeutend für ein Parteiverbot ist, wird man im Angesicht der letzten Wahlergebnisse leider nicht sagen können. Meiner Auffassung nach, kann nur ein koordiniertes Vorgehen von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung zum Erfolg eines Verbotsverfahrens führen. Daher ist es richtig, dass auch wir als Kreisverband durch einen Beschluss unseren Teil dazu beitragen, dass politisches Momentum entsteht. Auf die Unterstützung des konkreten Antrags von Marco Wanderwitz sollten wir uns jedoch nicht festlegen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 07 Oct 2024 21:10:50 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A7: Demokratie schützen – AfD verbieten. Wir beziehen Stellung.</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74194?commentId=13478#comm13478</link>
                        <author>Georg Fritz</author>
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                        <description><![CDATA[Ich unterstütze den Antrag, werde aber einen Änderungsantrag einreichen, der die Festlegung auf den Antrag von Wanderwitz abschwächt. ]]></description>
                        <pubDate>Fri, 04 Oct 2024 17:58:12 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A9: Jasmina Perske</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/jasmina-perske-47286</link>
                        <author>Jasmina Perske (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/mvv24/jasmina-perske-47286/embeddedpdf?file=%2Fmvv24%2Fjasmina-perske-47286%2Fviewpdf%3FsectionId%3D37297"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 20:23:53 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A8: Für ein Berliner Demokratiefördergesetz und den Schutz der Unabhängigkeit der Landeszentrale für politische Bildung</title>
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                        <author>Kreisvorstand Tempelhof-Schöneberg (dort beschlossen am: 02.10.2024)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/fur-ein-berliner-demokratiefordergesetz-und-den-schutz-der-unabhangigk-57074</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Ein Demokratiefördergesetz für Berlin</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In einer Zeit wachsender politischer Polarisierung und vermehrter Angriffe auf demokratische Grundwerte ist die Förderung der Demokratie dringend notwendig. Wir erleben einen besorgniserregenden Anstieg gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, darunter Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Homo- und Transfeindlichkeit, und die grundlegende Infragestellung demokratischer Werte und Institutionen. Diese Entwicklungen stellen eine Bedrohung für viele Menschen in unserem Land und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt da. Projekte, Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich aktiv für die Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten einsetzen, sind daher heute wichtiger denn je. Daher braucht Berlin dringend ein Demokratiefördergesetz, um einen verlässlichen Rahmen für die demokratiefördernde Arbeit im Land Berlin zu schaffen und Extremismus und Menschenfeindlichkeit zu vorzubeugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die schwarz-rote Landesregierung hat in Ihrem Koalitionsvertrag die Schaffung eines solchen Gesetzes vereinbart. Ein von der Sozialverwaltung vorgelegtes Eckpunktepapier wird allerdings von der CDU-geführten Bildungsverwaltung blockiert. Eine baldige Verabschiedung ist nicht absehbar.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Politische Bildung muss unabhängig bleiben!</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch der Schutz der bestehenden Institutionen zur politischen Bildung, insbesondere der Landeszentrale für politische Bildung ist wichtig wie nie. Die Landeszentrale spielt eine zentrale Rolle in der demokratischen Bildung und der Bekämpfung von Menschenfeindlichkeit und Radikalisierung. Wir Grünen in Tempelhof-Schöneberg lehnen die geplante Schaffung der neuen Stabsstelle „Politische Bildung und Demokratieförderung“ in der Bildungsverwaltung entschieden ab. Diese Stabsstelle würde tief in die Unabhängigkeit der Landeszentrale eingreifen und ihre Arbeit politisch beeinflussen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landeszentrale soll in Zukunft ihre Programme sowie die Förderung von Projekten inhaltlich mit der Stabsstelle abstimmen und sie von ihr genehmigen lassen. Auch das Jahresprogramm, die Förderung einzelner Träger sowie die Erstellung von Bildungsmaterialien sollen nur mit Zustimmung der Stabsstelle erfolgen. Dies stellt einen nie dagewesenen Eingriff in die Autonomie der Landeszentrale dar. Die Tatsache, dass die Stellen der neuen Stabsstelle nicht ausgeschrieben, sondern direkt ernannt werden sollen, weckt Zweifel an deren politischen Unabhängigkeit. Diese Unabhängigkeit ist jedoch ein zentraler Pfeiler der politischen Bildungsarbeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Versuch der CDU-geführten Bildungsverwaltung, die Landeszentrale durch eine politisch gesteuerte Stabsstelle zu kontrollieren, könnte dazu führen, dass unbequeme oder politisch unerwünschte Inhalte nicht mehr gefördert werden. Schon im Kuratorium der Landeszentrale hat die CDU versucht, die Ausrichtung der Einrichtung „umzukrempeln“, weil diese nach Auffassung der CDU etwa mit Kursen zu antimuslimischem Rassismus oder Antifeminismus zu sehr auf Identitätspolitik setze. In Zeiten zunehmender rassistischer, antisemitischer, misogyner und queerfeindlicher Übergriffe braucht Berlin aber mehr antirassistische und antisexisitische Bildungsarbeit und nicht weniger!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Demokratieförderung auch vor Ort</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bedrohung der Demokratie ist nicht abstrakt – sie zeigt sich in unseren Kiezen und Gemeinschaften. In Tempelhof-Schöneberg gibt es bereits zahlreiche Projekte, die sich erfolgreich für die Förderung der Demokratie und den Abbau von Diskriminierung einsetzen. Diese Projekte sorgen dafür, dass demokratische Werte in unseren Kiezen gelebt und weitergegeben werden. Ein Landesdemokratiefördergesetz könnte genau solche Projekte nachhaltig stärken, indem es ihnen langfristige Planungssicherheit und stabile finanzielle Förderung bietet. Diese Projekte sind essenziell für den Erhalt einer offenen und demokratischen Gesellschaft vor Ort und dürfen nicht durch politische Einflussnahme in ihrer Arbeit eingeschränkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><span class="underline">Forderungen</span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Unabhängigkeit der Landeszentrale für politische Bildung muss erhalten bleiben. Wir fordern den Berliner Senat auf, die Pläne zur Schaffung der Stabsstelle umgehend zurückzunehmen und die Unabhängigkeit der Landeszentrale für politische Bildung zu wahren und stattdessen ein umfassendes und nachhaltiges Demokratiefördergesetz zu verabschieden, um die langfristige Förderung von Demokratie und zivilgesellschaftlichem Engagement zu gewährleisten, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken. Insbesondere lokale Projekte, wie die in Tempelhof-Schöneberg, müssen durch klare und langfristige finanzielle Unterstützung abgesichert werden, um demokratische Werte in unseren Kiezen zu festigen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 19:07:25 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Wohnortnahe und sozial gerechte Gesundheitsversorgung für Tempelhof-Schöneberg</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/wohnortnahe-und-sozial-gerechte-gesundheitsversorgung-fur-tempelhof-sc-55773</link>
                        <author>Cedrik Schamberger (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Mira Tschorn (KV Berlin Tempelhof/Schöneberg), Martina Zander-Rade (KV Berlin Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/wohnortnahe-und-sozial-gerechte-gesundheitsversorgung-fur-tempelhof-sc-55773</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg von Bündnis 90/Die Grünen möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Wir setzen uns im Bezirk dafür ein, dass Tempelhof-Schöneberg sich um die Einrichtung eines Primärversorgungszentrums (PVZ) bzw. eines Gesundheitskiosks im Rahmen des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GVSG) bewirbt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Ein Primärversorgungszentrum soll in Kombination mit einem Gesundheitskiosk als leicht zugängliche Anlaufstelle für präventive und akute Gesundheitsberatung und -versorgung, insbesondere in sozial benachteiligten Gebieten unseres Bezirks, etabliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Wir streben an, dass das PVZ/Gesundheitskiosk folgende Aufgaben wahrnimmt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Beratung zu, Prävention, Gesundheitsförderung und Versorgung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Beratung und Unterstützung bei der Ermittlung gesundheitlicher und sozialer Bedarfe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Koordination von Gesundheitsleistungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Unterstützung in gesundheitlichen und sozialen Belangen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e) Aufbau eines sektorenübergreifenden Netzwerks</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>f) Durchführung einfacher medizinischer Routineaufgaben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Wir setzen uns für eine enge Zusammenarbeit des PVZ/Gesundheitskiosk mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst, der bestehenden Versorgungsinfrastruktur und anderen relevanten Akteur*innen im Bezirk ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Bei der Umsetzung sollen die besonderen Bedürfnisse und Strukturen in Tempelhof-Schöneberg berücksichtigt werden. Potenzielle Standorte sind das zu großen Teilen leergezogene Wenckebach-Klinikum oder das Mehrgenerationenhaus in der Bülowstraße 90.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Die medizinische Versorgung in den Geflüchtetenunterkünften am Tempelhofer Flughafen ist mehr als unzureichend. Hier setzen wir uns für das Weiterführen von Angeboten wie MovingClinic und den Medibus ein. Unabhängig von dieser mobilen Akutberatung- und Versorgung müssen Ankommende schnellstmöglich in unserer gesundheitlichen Regelversorgung ankommen. Die Einrichtung der notwendigen Versorgungsinfrastruktur ist unabhängig von der Entwicklung des GVSG indiziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine wohnortnahe, sozial gerechte und niederschwellige Gesundheitsversorgung in Tempelhof-Schöneberg. Diese Position soll auch Eingang in unser bezirkliches Wahlprogramm finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 10:53:06 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A7: Demokratie schützen – AfD verbieten. Wir beziehen Stellung.</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74194</link>
                        <author>Valentin Gashi (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Niko Fanore (LV Grüne Jugend Berlin), Isabel Adler (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Jürgen Kobiela (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Marie Graser (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74194</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir beantragen, dass der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg sich für die Zustimmung des vom<br>
CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz initiiert und von zahlreichen Bundestagsabgeordneten der Fraktionen Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und SPD zur<br>
Befassung im Bundestag eingereichten Antrags, einsetzt.<br>
In diesem Zusammenhang fordern wir die Bundestagsabgeordneten aus Berlin auf, diesen Antrag<br>
zu unterstützen und ihre Möglichkeiten für den Erfolg dieses Antrags einzusetzen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die AfD gefährdet die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik<br>
Deutschland. Durch ihre völkisch-nationalistischen Positionen verstößt sie gegen die in der<br>
Verfassung verankerten Prinzipien von Menschenwürde und Gleichheit. Ihre systematische<br>
Verbreitung von rassistischer, islamfeindlicher und fremdenfeindlicher Hetze führt zu einer<br>
gesellschaftlichen Spaltung, die das friedliche Zusammenleben gefährdet. Zudem untergräbt die<br>
AfD zentrale demokratische Institutionen und Prinzipien, indem sie rechtsstaatliche Grundsätze<br>
offen in Frage stellt. Die Partei arbeitet aktiv darauf hin, autoritäre Strukturen zu etablieren, was ein Verbot notwendig macht, um den Schutz der Demokratie zu gewährleisten.<br>
Ein Verbot würde nicht nur extremistisches Gedankengut aus den Institutionen fernhalten,<br>
sondern auch signalisieren, dass demokratiefeindliche Ideologien in unserer Gesellschaft keinen<br>
Platz haben. Die AfD hat sich über Jahre hinweg von einer Protestpartei zu einer systematisch<br>
agierenden Bedrohung für die demokratische Ordnung entwickelt, insbesondere durch ihre<br>
Radikalisierung in Ostdeutschland und die Nähe zu rechtsextremen Gruppen. Ein Verbot ist daher<br>
unerlässlich, um die langfristige Stabilität der Demokratie zu sichern und Extremismus zu<br>
bekämpfen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 21:36:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A6: Wohnortnahe und sozial gerechte Gesundheitsversorgung für Tempelhof-Schöneberg</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74128</link>
                        <author>Cedrik Schamberger (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg), Mira Tschorn (KV Berlin Tempelhof/Schöneberg), Martina Zander-Rade (KV Berlin Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/motion/74128</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Kreisverband Tempelhof-Schöneberg von Bündnis 90/Die Grünen möge beschließen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>1. Wir setzen uns im Bezirk dafür ein, dass Tempelhof-Schöneberg sich um die Einrichtung eines Primärversorgungszentrums (PVZ) bzw. eines Gesundheitskiosks im Rahmen des Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetzes (GVSG) bewirbt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2. Ein Primärversorgungszentrum soll in Kombination mit einem Gesundheitskiosk als leicht zugängliche Anlaufstelle für präventive und akute Gesundheitsberatung und -versorgung, insbesondere in sozial benachteiligten Gebieten unseres Bezirks, etabliert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>3. Wir streben an, dass das PVZ/Gesundheitskiosk folgende Aufgaben wahrnimmt:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>a) Beratung zu, Prävention, Gesundheitsförderung und Versorgung</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>b) Beratung und Unterstützung bei der Ermittlung gesundheitlicher und sozialer Bedarfe</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>c) Koordination von Gesundheitsleistungen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>d) Unterstützung in gesundheitlichen und sozialen Belangen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>e) Aufbau eines sektorenübergreifenden Netzwerks</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>f) Durchführung einfacher medizinischer Routineaufgaben</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>4. Wir setzen uns für eine enge Zusammenarbeit des PVZ/Gesundheitskiosk mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst, der bestehenden Versorgungsinfrastruktur und anderen relevanten Akteur*innen im Bezirk ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>5. Bei der Umsetzung sollen die besonderen Bedürfnisse und Strukturen in Tempelhof-Schöneberg berücksichtigt werden. Potenzielle Standorte sind das zu großen Teilen leergezogene Wenckebach-Klinikum oder das Mehrgenerationenhaus in der Bülowstraße 90.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>6. Die medizinische Versorgung in den Geflüchtetenunterkünften am Tempelhofer Flughafen und in Mariendorf ist mehr als unzureichend. Hier setzen wir uns für das Weiterführen von Angeboten wie MovingClinic und den Medibus ein. Unabhängig von dieser mobilen Akutberatung- und Versorgung müssen Ankommende schnellstmöglich in unserer gesundheitlichen Regelversorgung ankommen. Die Einrichtung der notwendigen Versorgungsinfrastruktur ist unabhängig von der Entwicklung des GVSG indiziert.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen eine wohnortnahe, sozial gerechte und niederschwellige Gesundheitsversorgung in Tempelhof-Schöneberg. Diese Position soll auch Eingang in unser bezirkliches Wahlprogramm finden.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Einrichtung eines PVZ bzw. eines Gesundheitskiosks in Tempelhof-Schöneberg würde einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und -prävention in unserem Bezirk leisten. Insbesondere in sozial benachteiligten Gebieten kann ein solches niedrigschwelliges Angebot helfen, gesundheitliche Ungleichheiten abzubauen und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung zu stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dies bietet die Möglichkeit, Präventionsmaßnahmen zu fördern, den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu erleichtern und eine bessere Vernetzung im Gesundheitssystem zu erreichen. Das entspricht unseren grünen Zielen einer nachhaltigen, integrierten und gerechten Gesundheitspolitik.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die Kombination von Beratung, Vermittlung und Erbringung einfacher medizinischer Leistungen kann ein PVZ/GK eine wichtige Lücke in der Versorgungslandschaft schließen und zur Entlastung des Gesundheitssystems beitragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Erfahrungen aus anderen Städten, wie beispielsweise Hamburg-Billstedt oder auch dem GeKo in Neukölln, zeigen, dass PVZ bzw. Gesundheitskioske erfolgreich zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen können. Mit diesem Beschluss wollen wir die Chance nutzen, ein solches innovatives Konzept auch in Tempelhof-Schöneberg zu etablieren und damit die Gesundheitsversorgung in unserem Bezirk zukunftsfähig und bürger:innennah zu gestalten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 30 Sep 2024 10:25:49 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A5: Unterstützung des “BaumEntscheids Berlin”</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/unterstutzung-des-baumentscheids-berlin-45196</link>
                        <author>Julia Dade (AG Klima), Nils Richter (AG Klima), Till Micke (AG Klima), Larissa Stiem-Bhatia (AG Klima)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/unterstutzung-des-baumentscheids-berlin-45196</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Mitgliedervollversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Tempelhof-Schöneberg beschließt, den “BaumEntscheid Berlin” sowie das Anliegen eines Klimaanpassungsgesetzes zu unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Extremwetterereignisse wie Hitze, Dürre und Starkregen ereignen sich mit Fortschreiten der Klimakrise immer häufiger . Sie schaden unserer Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Infrastruktur. Unsere Stadt ist darauf schlecht vorbereitet. Regelmäßig ist es in zahlreichen, vor allem baumlosen und stark versiegelten Straßen so heiß, dass Sommertage kaum erträglich und besonders für ältere Menschen und Kleinkinder sogar gefährlich sind. Oder es läuft bei Starkregen die Kanalisation über, weil das Wasser nicht in der Fläche gehalten werden kann.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neben Klima<strong>schutz</strong>maßnahmen ist es deshalb höchste Zeit für Klima<strong>anpassungs</strong>maßnahmen in der Stadt. Der Senat tut dafür zu wenig. Die Initiative “BaumEntscheid Berlin” geht deshalb einen wichtigen Schritt. Mit einem Volksentscheid zum Entwurf für ein Berliner Klimaanpassungsgesetz (KAnGBln) möchten die Initiator*innen verbindlich dafür sorgen, dass Berlin bis zum Jahr 2040 ausreichend Maßnahmen unternimmt, um hitzesicher und wetterfest zu werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg steht gerade beim Thema Straßenbäume ziemlich gut da. Seit 2020 wurden hier immer mehr Bäume neu gepflanzt als gefällt. Das ist insbesondere auch auf die Arbeit unserer Grünen Bezirksstadträtin Saskia Ellenbeck zurückzuführen. In keinem anderen Bezirk Berlins fällt diese Bilanz positiv aus. Eine Unterstützung des BaumEntscheids würde Saskias Arbeit unterstützen. Denn auch in Tempelhof-Schöneberg sind beispielsweise über 2000 potenzielle Standorte für Stadtbäume unbepflanzt. Der Entwurf für ein Klimaanpassungsgesetz liefert als “BäumePlus-Gesetz” rechtliche Rahmenbedingungen, um Klimaanpassung verbindlich sowie mit ausreichend Geld und Personal im Bezirk und in ganz Berlin voranzubringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Darüber hinaus ist eine Unterstützung des BaumEntscheids auch aus strategischer Sicht für uns als Partei relevant. Diese Einschätzung haben wir im Vorfeld der Antragstellung in enger Abstimmung mit den Grünen Fraktionen aus der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg sowie dem Berliner Senat getroffen. Bäume sind, gerade die vor der eigenen Haustür, anschlussfähig von links bis weit in konservative Wähler*innengruppen hinein. Die Initiative liefert uns die Möglichkeit, Menschen weit über die klassische grüne Wählerklientel hinaus mit unserem Kernthema Umweltschutz zu erreichen. Die Initiative sammelt bereits diesen Herbst Unterschriften, um ihren Gesetzesentwurf als Antrag zum Volksbegehren einzureichen. Sollte keine Einigung mit dem Senat zustande kommen, fällt die nächste Unterschriftensammlung für einen Volksentscheid voraussichtlich zeitlich mit dem Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus 2026 zusammen. Die Abstimmung erfolgt möglicherweise am Wahltag. Die Möglichkeit, auf diesem Wege mit verschiedensten Zielgruppen ins Gespräch zu kommen, sollten wir nutzen. Darüber hinaus können wir Grüne uns dadurch neben der Klimaschutz- auch als Klimaanpassungspartei positionieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein einzelner Volksentscheid kann aufgrund rechtlicher Beschränkungen nicht alle Bereiche abdecken, die für die Klimaanpassung in Berlin notwendig sind. Deshalb haben sich die Initiator*innen in Abstimmung mit Expert*innen aus Wissenschaft, Praxis, NGOs, Politik und Verwaltung auf drei übergeordnete Zielsetzungen fokussiert, um Berlin wetterfest zu machen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Diese lassen sich wie folgt zusammenfassen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="1"><li>Klimaanpassungsziele in &quot;Hitzeviertel&quot; umsetzen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="2"><li>Gesamtstädtisch Bäume erhalten und pflanzen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ol start="3"><li>Politik und Verwaltung wetterfest machen</li></ol></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der gesamte Entwurf des Berliner Klimaanpassungsgesetzes (KAnGBln) lässt sich unter folgendem Link nachlesen: <a href="https://www.baumentscheid.de/_files/ugd/8c8e3b_1b0ff279b0b34843953a70ef9e6f9f3f.pdf"><span class="underline">https://www.baumentscheid.de/_files/ugd/8c8e3b_1b0ff279b0b34843953a70ef9e6f9f3f.pdf</span></a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Weitere Informationen: <a href="https://www.baumentscheid.de/"><span class="underline">https://www.baumentscheid.de/</span></a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 30 Sep 2024 09:49:48 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A4: Katharina Hild</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/Katharina-Hild-6026</link>
                        <author>Katharina Hild (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/Katharina-Hild-6026</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/mvv24/Katharina-Hild-6026/embeddedpdf?file=%2Fmvv24%2FKatharina-Hild-6026%2Fviewpdf%3FsectionId%3D37297"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 16:38:11 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A3: Holger Michel </title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/Holger-Michel-51567</link>
                        <author>Holger	Michel (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/Holger-Michel-51567</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/mvv24/Holger-Michel-51567/embeddedpdf?file=%2Fmvv24%2FHolger-Michel-51567%2Fviewpdf%3FsectionId%3D37297"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 26 Jul 2024 14:20:26 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A2: Moritz Heuberger</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/moritz-heuberger-54116</link>
                        <author>Moritz Heuberger (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/moritz-heuberger-54116</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/mvv24/moritz-heuberger-54116/embeddedpdf?file=%2Fmvv24%2Fmoritz-heuberger-54116%2Fviewpdf%3FsectionId%3D37297"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 20 Jul 2024 09:55:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Juliana Wimmer</title>
                        <link>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/Juliana-Wimmer-58290</link>
                        <author>Juliana Wimmer (KV Berlin-Tempelhof/Schöneberg)</author>
                        <guid>https://ts.antragsgruen.de/mvv24/Juliana-Wimmer-58290</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>PDF</h2><iframe class="pdfViewer" src="/mvv24/Juliana-Wimmer-58290/embeddedpdf?file=%2Fmvv24%2FJuliana-Wimmer-58290%2Fviewpdf%3FsectionId%3D37297"></iframe>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 18 Jul 2024 08:37:53 +0200</pubDate>
                    </item></channel></rss>